Nach einem Herzinfarkt oder
einem Eingriff am Herzen hilft meistens eine gezielte Unterstützung,
den eigenen gewohnten Lebensrhythmus wiederzuerlangen. Unter medizinischer
Anleitung und mit Hilfe von geschultem Personal finden Patientinnen
und Patienten in dieser Phase, die Rehabilitation genannt wird, den
gewünschten Wiedereinstieg in den Alltag.
Die Rehabilitation, die mehrere
Wochen dauert, kann in speziellen Zentren ausserhalb des Wohnortes stattfinden.
Oft können die gleichen Ziele aber auch mit einer intensiven Betreuung
im gewohnten privaten Lebensumfeld erreicht werden. In Basel besteht
bereits seit 1984 ein solches ambulantes Herz-Rehabilitationsprogramm
unter der Leitung von freipraktizierenden Spezialistinnen und Spezialisten.
Ab März 1999 wurde das
Programm erweitert und gemeinsam mit Aerztinnen und Aerzten und weiteren
Fachpersonen des Universiätsspitals Basel und des Kantonsspitals
Bruderholz durchgeführt. Damit verfügt die Region über ein
wohnortnahes, qualitativ optimal auf die Bedürfnisse der Patientinnen
und Patienten zugeschnittenes Programm, das die steigende Nachfrage
nach Rehabilitationsmöglichkeiten im gewohnten Lebensumfeld professionell
decken kann.
Ein gemeinsames Programm
der Aerztegemeinschaft Koronargruppe Basel
des Universitätsspitals Basel, Kardiologie
des Kantonsspitals Bruderholz, Kardiologie

